Flüstern statt Schreien:
Nicht ohne Grund nennen sich die berühmten Hundetrainer „Hundeflüsterer“ und nicht Hundeschreier. Wer leise mit seinem Hund redet, bewirkt damit nicht nur, dass er sich stärker auf Sie konzentriert, sondern auch, dass er nicht abstumpft. Schreien wirkt bedrohlich und lässt den Hund zögern.

Lebendiger Reichtum: ( vom Autor Louis Sabin )
„ Egal wie wenig Geld und Besitz du hast, einen Hund zu haben macht Dich reich! „


Seelenruhiger Schlaf:

Während Wildhunde sich vom leisesten Geräusch aus dem Schlaf reißen lassen, liegen die meisten Hunde selig schlafend neben dem Fernseher, auch wenn im Film geschossen oder geschrien wird. Ein Drittel von ihnen hebt nicht mal den Kopf, wenn sein Name fällt.
-Kühlschranktüren oder andere Futter verheißende Geräusche wecken 79% aller Hunde zu jeder Tages- und Nachtzeit.


Haben Sie einen besonders wachsamen Hund, der alles und jedes meldet und so von anderen als Kläffer empfunden wird?
Dann probieren sie folgendes. Rüsten sie sich mit einem attraktiven Spielzeug oder Kauknochen und warten Sie bis er Sie bellend auf jemanden aufmerksam macht. Lassen Sie ihn ein-, zweimal bellen, zeigen ihm durch ein Lob, dass Sie kapiert haben, und werfen ihm sein Kauzeug zu. Ein Hund, der kaut, kann nicht bellen! Wenn Sie diese Übung etliche Male wiederholen und der Hund Bellen, Lob, Spielzeug verknüpft hat, hört er nach kurzen Lautgeben auf zu bellen.


Wahre Größe:
„ Ein Zentimeter Hund ist mir lieber als ein Kilometer Stammbaum.“
Zitat von der amerikanischen Sängerin und Komponistin Dana Burnett.
Sie ließ bei vielen Interviews durchblicken, dass „ Hunde die besseren Menschen“ seien.


Wahre Liebe:
Wir sind es, die den Hund brauchen, nicht umgekehrt.
Wir brauchen ihn, weil wir das Gefühl haben, dass wenigstens ein Lebewesen in unserer Umgebung uns wirklich liebt.
Gekaufte Liebe? – Es wäre nicht die einzige!!!
( israelische Satiriker E. Kishon, auf seine Hunde ließ er nie etwas kommen )


Auf unbekanntem Terrain:

Vor allem bei Hunden, die beim Gassigehen jeden Artgenossen angehen, kann ein Ortswechsel manchmal Wunder bewirken.
In einem fremden Revier, wo nichts ihre Duftmarken trägt, begegnen sie ihresgleichen sehr viel sanfter und unsicherer. Auch die Konzentration auf die menschliche Begleitung steigt.


Ganz einfach: Hier!

Welpen lernen es tatsächlich ruck zuck. Sobald er seinen Namen kennt, rufen Sie z.B. im Garten oder beim Spazieren gehen in einem Moment, in dem er nicht abgelenkt ist, den Namen und warten, ob er zu Ihnen schaut. Locken Sie ihn mit einem Leckerli oder Ball in der Hand und sobald er zu Ihnen wackelt, rufen Sie ihr hohes, freundliches „ Hiiier! “ Unterstützen Sie ihr Rufen noch mit einem Handzeichen, so lernt der Hund das Kommen auch durch Sichtzeichen.


Ganz schön durstig:

Auch wenn sie nicht sehr aktiv sind und keine Hitze sie hecheln lässt, verlieren Hunde viel Körperflüssigkeit, die sie durch Trinken wieder auffüllen müssen.
Je kleiner der Hund, desto relativ größer ist sein Durst.
Ein drei Kilo schwerer Mini braucht rund 100 Milliliter Wasser pro Tag und Kilogramm.
Ein 10-kg-Hund benötigt „nur“ noch 60 ml pro Tag und Kilogramm.


Kraftspender:

„ Ich fand heraus, dass in tiefem Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte auf uns zufließen, die keine andere Quelle spendet.“
Dies sagte die bekennende Hundefreundin und Tierschützerin Doris Day.


Liebe ist….

„ Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger über sie sagen als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat. „
Romancier und Novellist Thornton Wilder, der mit seinem Zitat zeigen wollte, dass die Liebe zu einem Tier ursprünglich und natürlich ist und dass Trauer darum ernst zu nehmen ist.


Achtung Sonnenbrand:

Nicht nur Menschen, auch hellhaarige Kurzhaarhunde und solche mit heller blanker Haut können einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommen.
Hier hilft Baby Sonnencreme oder Sonnenmilch, wenn sich ihr Hund gerne sonnt.


Züchterhaftung:

Jeder seriöse Züchter wird darauf achten, dass er einen gesunden Hund abgibt.
Erkrankt der als gesund verkaufte Hund wenige Tage nach dem Kauf, müssen Sie
Bzw der Tierarzt nachweisen, dass die Krankheit schon bestand.
Dann können Behandlungskosten bzw. ein Teil der Kaufsumme zurückverlangt werden.
Deshalb schließen Sie immer einen schriftlichen Kaufvertrag ab, um im Schadensfall
entsprechend reagieren können.


Bell – Pausen:
Zwischen 22.00 und 6.00 Uhr morgens müssen Hunde, geht es nach den Gerichten stumm bleiben. So sollen sie auch die Mittagspausen einhalten und zwischen 13.00 und 15.00 Uhr keinen Mucks von sich geben.
Während der übrigen Zeit dürfen sie insgesamt 30 Minuten, aber nicht länger als 10 Minuten ununterbrochen bellen. So urteilen Richter. Solche Urteile fallen nur, wenn ein Nachbar klagt und keine gütliche Einigung möglich ist.


Verfallsdaten:
Medikamente, Floh- und Zeckenmittel verlieren schnell an Wirkung in den Sommermonaten, da Hitze diese wirkungslos machen kann.
Trockenfutter zieht Lebensmittelmotten an, auch Fliegen.
Nassfutter kann innerhalb von Stunden an schwülwarmen Tagen verderben bzw. voller Fliegeneier sein.
Sollte Ihr Hund mit Durchfall auf sein Futter reagieren, kann es verdorben gewesen sein.
Lassen Sie ihn einen Tag mit gekochten ungewürzten Reis und Wasser oder schwarzen Tee fasten.


Wichtiger Freilauf:

Hunde, die regelmäßig Freilauf auf unterschiedlichem Gelände haben und dabei mit Artgenossen kommunizieren können, entwickeln wesentlich weniger Verhaltensstörungen als solche, die den täglichen Auslauf per Leine absolvieren. Dies ergaben Versuche in Tierheimen.


Was tun gegen Unarten?

Oftmals werden alternative Methoden als letzten Strohhalm ausprobiert. Ob es der Glaube an die Wirkung ist oder ob sich schlechte Angewohnheiten eines Hundes tatsächlich mit Bach-Blüten oder Aromatherapien lindern lassen, lässt sich nicht nachweisen.
Tatsache ist, dass 58% der verzweifelten Hundehalter, die diese Methoden ausprobierten, hervorragende Erfahrungen gemacht haben.
Vor allem bei Aggressivität gegen Artgenossen, bestimmte Menschen sowie Ängsten haben sanfte Massagen, Düfte und Bach-Blüten-Tropfen gut geholfen.


Strammes Laufen:

Dieser Hundesport nennt sich „Strong Going“. Die tägliche Bewegung baut Streß ab, hält Herz und Kreislauf fit und stärkt das Imunsystem.
Dabei werden die menschlichen Gelenke nicht so stark belastet wie beim Joggen.
Außerdem setzt Ihr Körper nicht nur das Glückshormon Serotonin frei beim Gassigehen, sondern das Gehirn wird besser durchblutet. Damit hilft es auch Konzentrationsstörungen zu heilen und lässt Sie wieder klar denken.


Die kritischen Jahre:
Laut einer Studie an der Universität Bonn ist die Zeit bis zum vollendeten ersten Lebensjahr und das neunte bzw. zehnte Lebensjahr im Leben eines Hundes am gefährlichsten.
Junge Hunde werden meist Opfer von Unfällen, während die älteren überdurchschnittlich an Herz-Kreislauf und Tumor-Erkrankungen sterben.


Spruch:
„ Eine Welt, worin ein Hund auch nur ein einziges Mal Prügel bekommt,
kann keine vollkommene Welt sein. „


Liebeskummer?

Forscher haben jahrelang Hunde beobachtet und ihre Reaktionen aufgezeichnet.
Sie bewiesen, dass Hunde sehr wohl Liebeskummer haben können und Eifersucht zeigen.
Bislang vertraten Wissenschaftler die Ansicht, dass außer Menschen und Schimpansen alle Säugetiere nur Gefühle wie Angst, Wut oder Freude empfinden können.


Futter im Alter:

Bei großen Hunden nimmt der Energiebedarf schon ab dem sechsten Lebensjahr ab. Eiweiß und Vitaminbedarf sind erhöht, während der Stoffwechsel sich verlangsamt und die Darmtätigkeit erlahmt. Damit die Verdauung weiterhin klappt, können Sie unter sonst sehr hochwertiges und eiweißreiches Futter Weizenkleie oder auch Gemüse mischen.


Welpen:

Bei Welpen ist die Verdauungszeit berechenbar, und Sie können deshalb für sehr schnelle Stubenreinheit sorgen.
Nach jeder Mahlzeit warten Sie zehn Minuten, gehen dann mit ihm hinaus an den gewünschten Löseplatz. Sie können ihn dann loben, wenn er sich gelöst hat. Gehen Sie aber nicht sofort nach Hause, sonst zögert er es bald so lange wie möglich hinaus. Lassen Sie ihn in Ruhe schnüffeln.


Geben und Nehmen:

„ Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit.
Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben.
Das ist zweifellos das beste Geschäft, das der Mensch je gemacht hat. „
(amerikanischer Naturforscher: Roger Andrew Caras)